Kurzrezension zu No heartbeat before coffee – Die Monate dazwischen von Maria M. Lacroix

Was geschah während des achtmonatigen Zeitsprungs im Roman No heartbeat before coffee? Antwort liefert diese Kurzgeschichte, die Bonus-Szenen des Romans enthält. Doch nicht nur alte Hasen, auch Neueinsteiger können hier direkt in Diana Cunninghams Welt eintauchen und die Abenteuer der Vampirjägerin mitverfolgen.

Dank des flüssigen und humorvollen Schreibstils fällt es dabei auch Neulingen (wie mir) nicht schwer, in die Geschichte zu finden und man ist von Anfang an hautnah dabei. Auch Dianas taffe, dennoch sarkastisch-witzige Art trägt viel zum Charme dieser Kurzgeschichte bei, denn sie wird aus Dianas Perspektive – inklusive zum Schmunzeln bringender Kommentare ihrerseits – erzählt.

Womit wir auch schon bei den Charakteren angekommen wären: Diana als Protagonistin fängt einen gleich zu Anfang ein und lässt bis zum Ende der Kurzgeschichte nicht mehr los. Sie arbeitet als Vampirjägerin für das R.I.P.A., eine Organisation zur Bekämpfung paranormaler Wesen, hat aber gleichzeitig mit einem Todesfluch und einem vielleicht etwas zu freundlichen Werwolf zu kämpfen. Wie sie das alles meistert? Mit Humor.

Auch die anderen Charaktere machen so einiges her. Besonders schön fand ich dabei, dass mit Werwolf Jamie endlich mal kein düsterer Bösewicht, sondern ein echter „Schmusewolf“ der Protagonistin näherkommt.

Und obwohl diese Kurzgeschichte nur knappe 90 Seiten lang ist, findet sich zwischen all den sarkastischen Kommentaren und emotionalen Szenen auch jede Menge Spannung und Action, weshalb das Ende für mich auch völlig unerwartet kam.

Als Fazit kann ich also nur sagen, es lohnt sich, sowohl als Einstieg in den richtigen Roman, wie auch als „kleiner Leckerbissen“, um die Wartezeit zum zweiten Teil zu überbrücken. Spannende und humorvolle Unterhaltung ist mit Diana Cunningham garantiert und wer den Roman noch nicht gelesen hat, wird sich spätestens nach dieser Einstiegs-Geschichte auch ein Exemplar besorgen.

4/5

Advertisements