Leute, es ist einfach unfassbar. Der November war weg wie nichts und jetzt sind wir schon seit fünf Tagen im Dezember angekommen. Im Rückblick war der November wohl einer der aufregendsten Monate des Jahres, denn ich habe mein erstes Buch veröffentlicht (mehr dazu hier) und einen neuen Job begonnen. Dass ich trotzdem zum Lesen gekommen bin, überrascht mich ziemlich, aber laut Liste habe ich im November ganze vier Bücher geschafft. Noch dazu war es, was die Auswahl betraf, ein für mich echt guter Monat, aber seht selbst:

Stalking Jack the Ripper von Kerri Maniscalco habe ich mir als nachträgliches Halloween bzw. kleines Release-Day-Treat gegönnt. Eine Freundin hat mir die Reihe schon vor Monaten empfohlen und nachdem ich Band 1 gelesen habe, kann ich das nur weitergeben. Lest es! Die Protagonisten sind einfach die Allerbesten und wer auf das viktorianische England steht, kommt hier definitiv auch auf seine Kosten. Die Geschichte hat so viel Witz, Spannung und Romantik, dass man sich einfach verlieben muss.

Daughter of Smoke and Bone (Zwischen den Welten 1) von Laini Taylor hat mir auch richtig gut gefallen. Karou ist eine der besten Protagonistinnen, die ich in den letzten Romanen gelesen habe. Außerdem hat dieses Buch Zuzana (jeder Mensch sollte eine Zuzana habe) und ein Buch mit Zuzana kann kein schlechtes Buch sein. Wer Fantasy und Romantik genauso schätzt wie Freundschaft und Action, der ist hier genau richtig.

Der Hypnotiseur von Lars Keppler hat mich ziemlich aufgewühlt. Nicht selten habe ich die Stirn gerunzelt oder das Buch erst einmal weggelegt um mir klar zu werden, ob ich das gerade wirklich schwarz auf Weiß gelesen habe. Es ist zwar kein Hardcore-Thriller wie beispielsweise die Werke von Cody McFaden, aber dennoch enthält es einige ziemlich krasse Details, die die bereits vorhandene Spannung in echten Nervenkitzel und (zumindest bei mir) manchmal auch etwas Grusel vor der Grausamkeit des Menschen hervorgerufen haben. Für Thriller-Fans ein absolutes Muss.

Die Töchter des Mondes – Cate von Jessica Spotswood habe ich bei einem Flohmarkt überraschend entdeckt und mir gekauft. Das Cover ist einfach wunderschön und der Inhalt hat mich überzeugen können (mittlerweile bin ich schon bei Band 2). Die Geschichte bringt eine tolle Atmosphäre des Amerikas der Gründerzeit mit sich, erinnert ein wenig an das England des 18ten Jahrhunderts, hat aber außerdem noch Hexen, Landhäuser und Teepartys zu bieten. Und damit das alles jetzt nicht zu sehr nach rosa Wolken und Sahnetörtchen klingt, sei noch gesagt, dass auch eine tyrannische Bruderschaft, eine Irrenanstalt und jede Menge ernster Themen ihren Platz gefunden haben. Für mich war es die perfekte Mischung und hat mich ein wenig an eine historische Form der „Witches of East End“ erinnert.

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