Allgemein · Bücher

Lesemonat November

Der November war gefühlt in einem Wimpernschlag vorbei. Meine Deadline für Evangeline 2 ist endgültig und offiziell in der Liste „Dead Deadlines“ beerdigt und Weihnachten scharrt bereits mit den Hufen. Es war viel los in den letzten Wochen, doch ich hatte das Glück, von vielen, unglaublich guten Büchern begleitet zu werden.

Escaping from Houdini von Kerri Maniscalco habe ich aus dem Oktober mitgebracht. Wie die beiden Vorgängerbände hat es auch dieses Mal wieder großen Spaß gemacht, an Audrey Roses und Thomas‘ Seite den Geheimnissen eines Mörders auf die Schliche zu kommen. Das Setting – ein extravagantes Kreuzfahrtschiff – hat mir persönlich sogar noch besser gefallen als das Schloss in Rumänien aus Band 2 und das Wiedersehen mit einigen liebgewonnen Charakteren hat dem ganzen noch das Sahnehäubchen aufgesetzt. Jetzt kann ich den Abschluss kaum noch erwarten.

Sieben Minuten nach Mitternacht von Patrick Ness nach einer Idee von Siobhan Dowd hat eine extrem berührende Entstehungsgeschichte. Auf weniger als 200 Seiten sind bei mir mehrmals die Tränen geflossen und im Nachhinein bin ich unglaublich dankbar, dass ich diesem wundervollen Buch damals im Secondhandshop eine Chance gegeben habe.

Auf Ein bisschen wie Unendlichkeit von Harriet Reuter-Hapgood habe ich mich schon gefreut, seit ich das Cover im Regal erspäht habe. Ich bin sowieso ziemlich auf Astronomie- und Jugendbuch-Trip momentan und diese Geschichte war einfach die perfekte Kombi aus beidem. Große Liebe ❤

Das Zeichen des Sturms von Susan Dennard ist einfach eine grandiose Fortsetzung einer der besten Fantasy-Serien, die ich aktuell lese. Charaktere, Plot, Worldbuilding – es passt einfach alles und ich brauche ganz schnell Band 3.

The Places I’ve Cried In Public von Holly Bourne war die Neuerscheinung, auf die ich mich dieses Jahr am meisten gefreut habe. Als ich es dann durch Zufall auch noch in einer deutschen Buchhandlung entdeckt habe, ging natürlich kein Weg vorbei. Und was kann ich sagen? Holly Bourne schafft es auch in diesem Buch wieder, ein wirklich ernstes Thema mit ihrem wunderbar humorvollen Schreibstil und jeder Menge Fingerspitzengefühl zu vermitteln. So schnell habe ich ein Buch selten verschlungen.

Mein letztes November-Buch war schließlich Eleanor Oliphant Is Completely Fine von Gail Honeyman. Ich habe es eigentlich nur ausgesucht, weil ich vor einer Weile mal davon gehört hatte. Umso überraschter war ich, zu erfahren, welche Themen der Roman anspricht. Eleanor ist eine unheimlich gut gezeichnete Persönlichkeit und ich habe sehr mit ihr mitgefiebert. Das Buch hat mich sehr überrascht und The Places I’ve Cried in Public damit auf den letzten Metern noch den Titel des Monatshighlights abgejagt. Absolute Leseempfehlung!

Was habt ihr diesen Monat so gelesen? Was hat euch positiv oder negativ überrascht?

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