Bücher

Lesemonat März

Kaum zu glauben, dass auch der März nun schon vorbei ist. Der Monat lief für mich – wie wahrscheinlich auch für viele von euch – ganz anders als geplant. Reisen sind ins Wasser gefallen und trotz Selbstisolation bleibt am Ende des Tages gefühlt weniger Zeit übrig als sonst. Aber wir machen das Beste aus der Situation und genießen das Wetter mit langen Spaziergängen in der Natur. Das emotionale Chaos hat dennoch auch vor mir nicht halt gemacht und deshalb lief es sowohl mit dem Schreiben als auch mit dem Lesen nicht ganz so flüssig wie geplant, was mich zwischenzeitlich sehr frustriert hat. Herausgekommen sind am Ende ein überarbeitetes Kapitel und drei gelesene Bücher.

Noch aus dem Februar habe ich Lichter auf dem Meer von Miquel Reina mitgebracht. Die Geschichte erzählt von den Grapes – einem Ehepaar im Ruhestand – das durch einen unglaublichen Zufall gezwungen wird, sein altes Leben hinter sich zu lassen. Auf einer Reise wachsen die beiden enger zusammen und sich schließlich gezwungen, sich mit der Vergangenheit und einem Verlust auseinanderzusetzen, der die beiden fünfunddreißig Jahre lang immer weiter voneinander entfernt hat. Die ganze Geschichte ist mit unglaublich viel Liebe zum Detail geschrieben. Die Charaktere erwachen richtig zum Leben und machen eine wunderschöne Entwicklung durch, die mich zu Tränen gerührt hat. Gleichzeitig steckt die Geschichte voller Magie und Wunder, voll alltäglicher Zufälle und Träume. Ein wundervoller Roman mit wichtiger Botschaft.

Als Nächstes habe ich Neon Birds von Marie Graßhoff gelesen und nachdem ich ohne große Erwartungen an die Geschichte herangegangen bin, hat sie mich doch ziemlich umgehauen. Die Thematik, das Worldbuilding und die Charaktere – es passt einfach alles. Wer auf der Suche nach guter, deutscher Science-Fiction ist, sollte unbedingt einen Blick auf diese Trilogie werfen. Ich jedenfalls freue mich schon auf den zweiten Band, der im Mai erscheinen wird.

The Sun Sister von Lucinda Riley war dann meine letzte März-Lektüre und mit 848 Seiten im Taschenbuch ein ziemlicher Schinken. Trotzdem war Electras Geschichte von Anfang bis Ende spannend – vom Setting in New York, Arizona und Kenia bis hin zu Electras persönlicher Entwicklung, die meiner Meinung nach eine der berührendsten der gesamten Reihe ist. Und der fiese Cliffhanger am Ende lässt jetzt sehnsüchtig auf den letzten Band warten.

Da alle drei Bücher diesen Monat mich begeistert haben, kann ich gar kein Highlight festlegen. Wie war euer März? Wie seid ihr mit der Situation zurechtgekommen? Habt ihr mehr oder weniger gelesen?

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