Bücher

Lesemonat Juli

Mit ganz, ganz großer Verspätung geht heute endlich auch mein literarisches Fazit zum Juli online. Die letzten Wochen habe ich einen neuen Job begonnen und bin deshalb bis jetzt absolut nicht dazu gekommen, den Lesemonat fertigzumachen. Meinen letzten „freien“ Sommermonat habe ich damit verbracht, Hausarbeiten für die Uni zu schreiben und innerhalb Deutschlands ein paar kleinere Reisen zu machen. Camping, See, Meer, Wandern und ganz viel Natur hat den Sommer ziemlich perfekt gemacht. Begleitet haben mich dabei diese Bücher:

Der Alchemist von Paulo Coelho war beim Campen dabei. Während draußen der Regen auf die Zeltplane getrommelt hat, habe ich mich von der Geschichte nach Spanien und Marokko bis in die Sahara entführen lassen. Der gesamte Roman lässt sich dabei wohl am ehesten als spirituell beschreiben – eine Parabel, die die Frage nach dem Sinn des Lebens aufwirft. Für meinen Geschmack zwar ein bisschen zu belehrend, aber auch ein spannender Ausflug in ein Genre, das ich sonst nicht besonders oft lese.

Mit dem Känguru-Manifest von Marc-Uwe Kling gabs dann ordentlich Spaß auf die Ohren. Das Känguru und Marc-Uwe sind mittlerweile schon fast Mitbewohner geworden und haben mir mehr als einmal ein lautes Lachen entlockt. Ein gelungener zweiter Teil.

Wenn man nicht ans Meer fahren kann, kann man zumindest Das Buch vom Meer von Morten A. Strøksnes lesen, richtig? Denn das bringt einen direkt nach Norwegen, in die Welt kleiner Fischerdörfer zwischen Fjorden und Schären, wo man sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Eishai begibt. Doch die Jagd bietet eigentlich nur eine Leinwand, auf der der Autor im Verlauf des Romans allerlei spannende, ungewöhnliche und mysteriöse Fakten über die Meere vorstellt. Wer also ein bisschen mehr über die Landschaft wissen will, die 70% unseres Planeten bedeckt, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Ich fand die Mischung aus Sagen, Geschichten und Fakten jedenfalls sehr gelungen.

Mit Half Lost von Sally Green habe ich dann schließlich noch die Trilogie um Nathan und die Hexen beendet. Und dieses Ende … Ich bin immer noch zweigespalten, wie ich den Plot bewerten soll. Nach allem, was in den vorigen Bänden passiert ist, hat selbst dieser Teil noch Überraschungen bereitgehalten, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe. Ganz zweifellos kann ich allerdings sagen, dass diese Trilogie abseits des Fantasy-Mainstreams läuft und allein deshalb schon einen Blick wert ist.

Das war er auch schon – mein Rückblick auf den Juli. Wie habt ihr diesen Sommermonat verbracht? Habt ihr ein Buch gelesen, das ihr unbedingt weiterempfehlen möchtet?

Ganz zum Schluss habe ich noch eine kleine Ankündigung für euch (oder die Ankündigung einer Ankündigung?). Es wird nämlich ganz bald endlich Neuigkeiten zum zweiten Teil der Evangeline-Dilogie »Die Hexenkönigin« geben. Dranbleiben lohnt sich also 😉

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