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Wie es mit mir und dem Schreiben weitergeht

Da ist er nun, der Moment, den ich gleichermaßen ersehnt und gefürchtet habe. Lange habe ich überlegt, aber schlussendlich musste eine Entscheidung her. Wer mir auf Instagram folgt, hat sicherlich schon mitbekommen, dass es während des letzten Jahres etwas ruhiger um mich geworden ist. Ich hatte einige Probleme mit meiner psychischen Gesundheit und habe lange gebraucht, um zu akzeptieren, dass ich mit dem Schreiben nicht so vorankomme, wie ich es mir erhofft hatte. Zusätzlich bin ich sehr ins Nachdenken darüber geraten, wer ich bin und was ich vom Leben will, wie ich mir meine Zukunft vorstelle und wohin ich meine Energie in den nächsten Jahren lenken will.
Schriftsteller war immer der einzige Beruf, in dem ich mich gesehen habe. Ein Buch zu veröffentlichen ist über die Jahre vom Traum zum festen Ziel für mich geworden und mittlerweile bin ich stolz darauf, sagen zu können, dass ich dieses Ziel erreicht habe. Doch auf dem Weg dahin ist mir auch klar geworden, was es wirklich bedeutet, vom Schreiben zu leben. Ich weiß, wie viel harte Arbeit, wie viel Hingabe und Disziplin hinter jedem Buch stehen, das da draußen in den Regalen der Buchhandlungen oder online zu finden ist. Ich weiß, wie viel Kraft, Entschlossenheit und Kritikfähigkeit eine Veröffentlichung erfordert. Umso mehr bewundere ich alle Autoren und Autorinnen da draußen, die regelmäßig neuen Buchbabys Leben einhauchen und sie in die Welt entlassen, die mit neuen Geschichten unseren Verstand und unsere Fantasie beflügeln und sich diesem nervenaufreibenden Prozess immer wieder aufs Neue aussetzen. Ihr rockt!
Die Evangeline-Dilogie war mein erstes Projekt, eine Herzensangelegenheit, die ich nicht unvollendet lassen konnte. Die Rebellenprinzessin und Die Hexenkönigin sind die Geschichten, mit denen ich mir selbst bewiesen habe, dass ich jedes Ziel erreichen kann, auch, wenn der Weg dahin oft ein Marathon und kein Sprint ist. Die beiden Bücher haben mich so viel gelehrt, dass es den Rahmen sprengen würde, hier alles auszuführen. Dennoch – während des letzten Jahres ist mir immer klarer geworden, dass das Schreiben nicht länger der Weg ist, den ich gehen möchte. Andere Interessen haben sich in den Vordergrund gedrängt, andere Themen faszinieren mich. Seit ich damals im Alter von zwölf Jahren beschlossen habe, dass ich vom Schreiben leben will, hat sich vieles verändert. Ich bin erwachsener geworden und mein Horizont hat sich ausgedehnt. Aus dem Abenteuer „Schreiben“ sind viele Abenteuer geworden und ich möchte die Gelegenheit nutzen, auch diesen den Raum zu geben, den sie verdienen. Ich werde wahrscheinlich nie aufhören, zu schreiben und Geschichten aus meinen Gedanken zu Papier zu bringen. Doch vorerst möchte ich meiner Neugier folgen und neue Wege gehen. Wenn ihr weiterhin dabei sein und meine großen und kleinen Abenteuer verfolgen wollt, besucht mich gern auf Instagram unter @sternstundenregen.

Zum Abschluss möchte ich an dieser Stelle nochmal jedem einzelnen danken, der meinen Weg bis hierhin verfolgt hat. Eure motivierenden Worte, euer liebes Feedback und eure Begeisterung für Evangelines Geschichte bedeutet mir unendlich viel. Danke, dass ihr Beiträge geliked, Rezensionen verfasst oder meine Artikel hier auf dem Blog gelesen habt. Danke, dass ich diesen Traum mit euch teilen durfte. Danke, dass ich euch Ciaora und all die Charaktere vorstellen durfte, mit denen ich aufgewachsen bin. Danke, dass ihr neugierig wart. Danke, dass ihr Evangeline, Ethan, Conan und die anderen in eure Herzen gelassen habt. Ihr seid alles, was ich mir für diese Dilogie hätte wünschen können und so viel mehr. Ich hoffe, dass ich euch eines Tages auch mit einer anderen Geschichte begeistern kann. Bis dahin bleibt mir nichts, als euch alles Gute zu wünschen.

Ganz viel Liebe,
Eure Anna

3 Kommentare zu „Wie es mit mir und dem Schreiben weitergeht

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